TB-500 10mg (Thymosin Beta-4 43aa)

75.00

TB-500 ist ein synthetisches Peptid aus 43 Aminosäuren, das in der Biochemie und Zellbiologie, insbesondere in experimentellen Modellen der Zytoskelettdynamik und des zellulären Remodellings, untersucht wird. Es wird unter kontrollierten Forschungsbedingungen zur Analyse molekularer Signalwege und Phänotypen eingesetzt, die von der Aktinorganisation abhängen. Ausschließlich für Laboranwendungen bestimmt.

TB-500

Synthetisches Peptid aus 43 Aminosäuren mit Anwendungsgebieten in Biologie, Biochemie und Zellbiologie.

Einleitung

TB-500 ist ein synthetisches Peptid aus 43 Aminosäuren, das dem Sequenzmotiv von Thymosin beta-4 (Tβ4) entspricht, einem in der Zytoskelettbiologie intensiv untersuchten Peptid. In experimentellen Systemen werden Peptide der Thymosin-beta-Familie eingesetzt, um die Mechanismen der Bindung von monomerem Aktin (G-Aktin), die Dynamik von Aktinfilamenten (F-Aktin) und zelluläre Prozesse, die von der Zytoskelett-Remodellierung abhängen, zu untersuchen.

Zahlreiche experimentelle Modelle haben die Rolle dieser Moleküle bei Phänomenen wie Zellmigration, Stressfaserorganisation, Neuritenwachstum, Endothelzellverhalten und der Remodellierung der extrazellulären Matrix (ECM) untersucht. Die präklinische Literatur beschreibt Studien an Zellkulturen und Tiermodellen, in denen molekulare, biochemische und histologische Parameter im Zusammenhang mit Geweberegenerationsprozessen und zellulären Stressreaktionen evaluiert werden.

Biochemische Eigenschaften

Sequenz: Ac-Ser-Asp-Lys-Pro-Asp-Met-Ala-Glu-Ile-Glu-Lys-Phe-Asp-Lys-Ser-Lys-Leu-Lys-Lys-Thr-Glu-Thr-Gln-Glu-Lys-Asn-Pro-Leu-Pro-Ser-Lys-Glu-Thr-Ile-Glu-Gln-Glu-Lys-Gln-Ala-Gly-Glu-Ser
Summenformel: C₂₁₂H₃₅₀N₅₆O₇₈S
Molmasse: 4963,4408 g/mol
CAS-Nummer: 77591-33-4
PubChem CID: 16132341
Die Peptidstruktur wurde in biochemischen Studien mittels spektrometrischer Analysen und hochauflösender Reinigungstechniken charakterisiert. Die vollständige Sequenz ermöglicht die Untersuchung molekularer Interaktionen mit Zytoskelettkomponenten unter kontrollierten experimentellen Bedingungen.

Experimentelle Forschungskontexte

TB-500 wird in Forschungsprotokollen eingesetzt, die auf die Untersuchung zytoskelettabhängiger zellulärer Phänotypen und die Evaluierung von Signalwegen im Zusammenhang mit der Aktindynamik abzielen. Zu den in der Literatur beschriebenen experimentellen Ansätzen gehören:

Analyse der Aktindynamik (G-Aktin/F-Aktin-Status, Stressfaserorganisation)
Evaluierung von Zellmigrations- und Adhäsionsmechanismen
Studien an Endothelmodellen und angiogenen Transkriptionsprogrammen
Analyse von oxidativem Stress in kontrollierten zellulären Systemen
Präklinische neuronale Modelle mit morphologischer und molekularer Evaluierung
Experimentelle Paradigmen in Tiermodellen mit quantitativer Analyse histologischer und biochemischer Parameter
Die beobachteten Ergebnisse hängen stark vom verwendeten Modell, der Dosierung, dem experimentellen Applikationsweg und den gewählten Analyseparametern ab.

Mechanistischer Kontext

Peptide der β-Thymosin-Familie werden traditionell als Bindungsfaktoren für monomeres Aktin beschrieben, die die Verfügbarkeit von Monomeren für die Filamentbildung beeinflussen. Da der Polymerisationszustand von Aktin Prozesse wie Membranprotrusion, Endozytose, Zytokinese und Mechanotransduktion reguliert, kann die Modulation des G-Aktin/F-Aktin-Gleichgewichts zelluläre Verhaltensweisen im Zusammenhang mit dem Zytoskelett-Remodeling verändern.

In verschiedenen präklinischen Modellen beschreibt die Literatur Veränderungen molekularer Marker, die mit angiogenen Transkriptionsprogrammen, dem Remodeling der extrazellulären Matrix und zellulären Stressantwortwegen assoziiert sind.

Zusammenfassung der präklinischen Literatur

Die verfügbare wissenschaftliche Literatur beschreibt die experimentelle Anwendung von Thymosin-β4-verwandten Peptiden in neuronalen, vaskulären, kutanen, infektiösen und kardiovaskulären Modellen. Die Studien umfassen histologische Untersuchungen, Analysen molekularer Marker, Messungen von Entzündungsmediatoren und modellspezifische funktionelle Parameter.

Die Interpretation der Ergebnisse muss stets im Kontext des jeweiligen Versuchsaufbaus erfolgen, wobei Laborbedingungen, Kontrollen, Dosierungen und Expositionszeiten zu berücksichtigen sind.

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