GHK-Cu – Injectable Pen 100mg/3ml

130.00

GHK-Cu (Kupfertripeptid-1) ist ein natürliches Peptid, das in menschlichem Plasma, Urin und Speichel vorkommt und für seine geweberegenerierenden und -schützenden Eigenschaften bekannt ist.
Präklinische Studien zeigen, dass GHK-Cu die Wundheilung fördert, Kollagen und Fibroblasten stimuliert und die Bildung neuer Blutgefäße anregt.
Es wirkt zudem als Feedback-Signal nach Gewebeschädigung und besitzt eine hohe antioxidative Aktivität, wodurch Schäden durch freie Radikale reduziert und die Hautgesundheit sowie die Zellerneuerung unterstützt werden.

Zusammensetzung
Wirkstoff: GHK-Cu (Kupfertripeptid-1)
Konzentration: 100 mg in 3 ml Lösung
Form: Gebrauchsfertige, rekombinierte und sterile Lösung
Hinweise
Dieses Produkt ist ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt.
Es ist nicht zur Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.

Kategorie:

GHK-Cu (Kupfertripeptid-1)

Natürliches Peptid für die Forschung zu Hautregeneration, Gewebeschutz, antioxidativen und neuroprotektiven Funktionen.

Was ist GHK-Cu?

GHK-Cu (Kupfertripeptid-1) ist ein natürliches Peptid, das zuerst im menschlichen Plasma entdeckt und später auch in Urin und Speichel nachgewiesen wurde.
Es handelt sich um ein kurzes Tripeptid mit starker Affinität zu Kupfer, das an zahlreichen Zellregenerations- und antioxidativen Schutzprozessen beteiligt ist.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass GHK-Cu die Wundheilung verbessert, die Protein- und Kollagensynthese anregt, die Immunfunktion unterstützt und zur Erhaltung der Hautgesundheit beiträgt.
Darüber hinaus wirkt es als Feedback-Signal nach Gewebeschädigung und löst Reparatur- und Regenerationsprozesse aus.

GHK-Cu und Hautregeneration

GHK-Cu ist ein physiologischer Bestandteil des menschlichen Blutes und spielt eine Schlüsselrolle bei den Mechanismen der Hautreparatur und -regeneration.

Studien an Hautzellkulturen zeigen, dass das Peptid die Synthese und den kontrollierten Abbau von Kollagen, Glykosaminoglykanen und anderen extrazellulären Matrixkomponenten wie Proteoglykanen und Chondroitinsulfat stimuliert.

Diese Wirkungen werden durch die gezielte Rekrutierung von Fibroblasten, Immunzellen und Endothelzellen in geschädigtes Gewebe gefördert und koordinieren so eine ausgewogene Heilungsreaktion.

Die Anwendung von GHK-Cu in dermatologischen und kosmetischen Produkten ist mittlerweile etabliert: Es verbessert die Hautelastizität, erhöht die Festigkeit und wirkt den Zeichen der Hautalterung entgegen.
Mehrere Studien weisen darauf hin, dass das Peptid Sonnenschäden, Hyperpigmentierung sowie die Sichtbarkeit von Falten und Narben reduzieren kann.

Diese Effekte werden teilweise durch die Aktivierung des Wachstumsfaktors TGF-β vermittelt, der die Kollagenablagerung und die Regeneration des Hautgewebes reguliert.

In Tiermodellen beschleunigt GHK-Cu die Heilung von Verbrennungen um bis zu 33 %, indem es die Bildung neuer Blutgefäße im geschädigten Gewebe fördert.

Dies eröffnet vielversprechende Forschungsperspektiven für Therapien bei Verbrennungen und chronischen Wunden, bei denen die Gefäßregeneration für die funktionelle Genesung entscheidend ist.

GHK-Cu und antimikrobielle Aktivität

Eine der größten Hürden bei der Wundheilung ist die Infektion mit pathogenen Bakterien oder Pilzen.
GHK-Cu bildet in Kombination mit spezifischen Fettsäuren einen antimikrobiellen Komplex, der gegen verschiedene Mikroorganismen wirksam ist, die Hautinfektionen verursachen, einschließlich rezidivierender Infektionen bei Diabetikern oder immungeschwächten Patienten.
In klinischen Studien zu diabetischen Ulzera führte die Gabe von GHK-Cu im Vergleich zu Standardtherapien zu einer 40%igen Steigerung des Wundverschlusses und einer 27%igen Reduktion der Infektionsrate.

Ähnliche Ergebnisse wurden bei Patienten mit chronischen ischämischen Verletzungen beobachtet, bei denen das Peptid die Reepithelisierung verbesserte und die lokale Entzündung reduzierte.

Diese Daten bestätigen das Potenzial von GHK-Cu als multifunktionales regeneratives Mittel mit entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften.

GHK-Cu und kognitive Funktion

Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass GHK-Cu dem altersbedingten neuronalen Abbau und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer entgegenwirken kann.
Das Peptid fördert nachweislich die Angiogenese im Nervensystem, das Wachstum von Nervenfasern und reduziert Entzündungsprozesse im Gehirn.
In einigen Studien scheint GHK-Cu sogar die physiologische Genexpression in dysfunktionalem Gewebe wiederherzustellen und so zu einem gesunden Zellzustand beizutragen.

GHK-Cu ist im menschlichen Gehirn in hoher Konzentration vorhanden, nimmt jedoch mit dem Alter ab.
Einige Forscher vermuten, dass dieser Rückgang einer der Faktoren sein könnte, die zum Fortschreiten der Neurodegeneration beitragen. In Mausmodellen für Schlaganfall und Hirnverletzungen konnte gezeigt werden, dass das Peptid die neuronale Apoptose durch Beeinflussung des miR-339-5p/VEGFA-Signalwegs verhindert und dadurch die kognitive und motorische Funktion verbessert.

GHK-Cu und Schutz vor Chemotherapieschäden

In Tiermodellen, die mit Bleomycin, einem fibrotisch wirkenden Chemotherapeutikum, behandelt wurden, konnte gezeigt werden, dass GHK-Cu Lungenfibrose durch die Regulierung der Expression von TNF-α und IL-6 verhindert.

Diese entzündungshemmende Wirkung könnte die Anwendung wirksamerer Dosen von Onkologika ermöglichen und deren systemische Toxizität reduzieren.
Das Peptid zeigte auch in Mausmodellen des ARDS (Akutes Atemnotsyndrom) positive Effekte, indem es die Oxygenierung verbesserte und strukturelle Lungenschäden reduzierte.

GHK-Cu und Schmerzmodulation

In Rattenstudien reduzierte die Verabreichung von GHK-Cu dosisabhängig schmerzbedingte Verhaltensweisen.

Diese analgetische Wirkung scheint durch erhöhte Spiegel von L-Lysin und L-Arginin vermittelt zu werden, zwei Aminosäuren, die für ihre natürlichen beruhigenden Eigenschaften bekannt sind.
Dies eröffnet neue Wege für die Entwicklung von Schmerztherapien, die nicht auf Opioiden oder NSAR basieren.

Forschung und Sicherheit

GHK-Cu weist ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil mit minimalen Nebenwirkungen und hervorragender subkutaner Bioverfügbarkeit in Tiermodellen auf.
Es wird derzeit intensiv auf seine Anwendungsmöglichkeiten in der regenerativen Medizin, im Neuroprotektionsbereich und in Anti-Aging-Therapien erforscht. Alle Pepticore Aminos
Produkte sind für wissenschaftliche Zwecke bestimmt.

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